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Das Rechtswesen ist ein Ă€ußerst seriöser Bereich, in welchem auf allen Ebenen ernsthaft und verlĂ€sslich gearbeitet werden muss. Aus diesem Grund kommt auch lange nicht jeder Mensch fĂŒr eine Karriere in der Justiz in Frage. Um die passenden Bewerber herausfiltern zu können, wird von den BundeslĂ€ndern bzw. Einstellungsbehörden ein Justiz Einstellungstest durchgefĂŒhrt. Und da dieser die meisten Bewerber in NervositĂ€t versetzt, haben wir uns die ganze Sache fĂŒr dich im Folgenden einmal genauer angesehen.

 

Weshalb wird der Einstellungstest in der Justiz durchgefĂŒhrt?

Mit dem Justiz Einstellungstest wird im Rechtswesen generell festgestellt, ob Bewerber fĂŒr die gewĂŒnschten Ausbildungs- oder StudiengĂ€nge geeignet sind. Das heißt fĂŒr dich im Klartext, dass du diesen Test also auf jeden Fall meistern musst, um am vollstĂ€ndigen Auswahlverfahren der jeweiligen Behörde teilzunehmen. Sicherlich gut zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass jeder Bewerber unter gleichen Voraussetzungen in den Test startet. Das heißt auch, dass nicht das Leistungsbild deiner Mitbewerber entscheidend dafĂŒr ist, ob du am restlichen Auswahlverfahren teilnehmen darfst oder nicht. DurchgefĂŒhrt wird der Einstellungstest als Computertest. Und die einzelnen Bestandteile fĂŒr den Justiz Einstellungstest gucken wir jetzt noch einmal genauer an.

Tipp: Ohne die richtige Vorbereitung wirst du im Einstellungstest keine Chancen haben. Du solltest deshalb unseren Online-Kurs nutzen, der dich auf den Test optimal vorbereiten wird.

 

Justiz Einstellungstest: Die Fragen und Aufgaben im Detail

Von Bundesland zu Bundesland können die Fragen im Justiz Einstellungstest unterschiedlich aussehen. Heißt also: In Bayern und ThĂŒringen werden dir vielleicht andere Fragen gestellt, als in Hessen, Berlin oder Hamburg. Immer gleich ist allerdings, dass es sich um einen computerbasierten Test handelt. ZusĂ€tzlich dazu wird der Test als Multiple-Choice-Test durchgefĂŒhrt. Du bekommst also fĂŒr alle Fragen immer mehrere Antwortmöglichkeiten geliefert. Im Folgenden siehst du nun, welche Aufgabenbereiche im Justiz Einstellungstest auf dich warten können:

  • Sprachkompetenz
  • Urteilsvermögen
  • RechenfĂ€higkeit
  • KonzentrationsfĂ€higkeit
  • MerkfĂ€higkeit
  • Allgemeinwissen, interkulturelles Wissen
  • Berufsbezogene SelbsteinschĂ€tzung

Sprachkompetenz

Wenig ĂŒberraschend kommt es in der Verwaltung und dem Rechtswesen auf eine gute Sprach- und Schreibkompetenz an. ÜberprĂŒft werden diese zum Beispiel durch ein Diktat oder einen Aufsatz, der sich dann auf ein aktuelles Thema bezieht. Getestet werden dabei nicht nur eine Rechtschreibung und dein Wortschatz, sondern auch deine FĂ€higkeit im sprachlichen Denken.

 

Urteilsvermögen

Im spĂ€teren Berufsalltag mĂŒssen viele Anfragen und Nachfragen im rechtlichen Bereich beantwortet werden. Aus diesem Grund wird im Justiz Einstellungstest auch geprĂŒft, wie gut dein Urteilsvermögen ausfĂ€llt. Beantworten musst du hierzu verschiedene Fragen, bzw. vorgegebene Informationen korrekt erfassen und verarbeiten.

 

RechenfÀhigkeit

Ein gewisser kaufmĂ€nnischer und betriebswirtschaftlicher Einfluss ist in fast allen Berufen zu finden – so auch in der Justiz. Im Einstellungstest bekommst du daher verschiedene Fragen gestellt, welche deine Rechenfertigkeiten ĂŒberprĂŒfen. Ausreichend ist es, wenn du die Grundrechenarten, den Dreisatz und die Prozentrechnung beherrschst.

 

KonzentrationsfÀhigkeit

Routine ist im Alltag in der Justiz natĂŒrlich ebenfalls zu finden. Ob du diese schnell und genau erledigen kannst, wird im Einstellungstest durch die Aufgaben zur KonzentrationsfĂ€higkeit ĂŒberprĂŒft. Mal musst du hier Reihen oder Symbole erkennen, ein anderes Mal möglicherweise kleine Denksportaufgaben lösen.

 

MerkfÀhigkeit

Kannst du dir Dinge aktiv einprÀgen und kurzfristig Informationen reproduzieren? Das findet die Justiz im MerkfÀhigkeiten-Test heraus. Hier erscheinen zum Beispiel Zahlenfolgen oder Àhnliches, welche nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Deine Aufgabe ist es dann, diese Zahlenfolgen möglichst korrekt zu wiederholen.

 

Allgemeinwissen und interkulturelles Wissen

Im Allgemeinwissen-Test wird geprĂŒft, wie gut du dich mit allgemeinem und interkulturellem Wissen auskennst. Hierzu gehören die Bereiche Politik, Sozialkunde, Ethik, Erdkunde und Geschichte, so dass du dich am besten frĂŒhzeitig mit aktuellen Themen der Politik beschĂ€ftigen solltest.

 

Berufsbezogene SelbsteinschÀtzung

Als Grundlage fĂŒr ein mögliches VorstellungsgesprĂ€ch werden im Einstellungstest fĂŒr Justizberufe auch berufsbezogene SelbsteinschĂ€tzungen abgefragt. So wird hier eine typische Situation aus dem Alltag beschrieben, in welcher du deine Arbeit einschĂ€tzen musst. Tipp: Denke dabei immer an die grundlegenden Voraussetzungen fĂŒr deine Karriere in der Justiz – und verhalte dich dementsprechend.

Wichtig: Du siehst selbst, dass der Justiz Einstellungstest keinesfalls als simpel bezeichnet werden kann. Eine gute Vorbereitung ist fĂŒr ein erfolgreiches Abschneiden damit unerlĂ€sslich.

 

Fazit: Einstellungstest bloß nicht unterschĂ€tzen

Auch wenn das generelle Auswahlverfahren der Justiz schon als hart bezeichnet werden kann, ist der Einstellungstest Verwaltungsfachwirt oder auch fĂŒr andere Berufe sicherlich die grĂ¶ĂŸte HĂŒrde. Die Justiz Einstellungstest Fragen stammen aus unterschiedlichen Bereichen, so dass eine intensive Vorbereitung hier auf jeden Fall Pflicht ist. Gleichzeitig solltest du daran denken, dass du auch noch die generellen Voraussetzungen fĂŒr die Justiz Karriere erfĂŒllen musst. Möchtest du als Justizfachangestellte oder Justizfachwirt durchstarten, musst du dich also auf einige HĂŒrden gefasst machen. DafĂŒr darfst du nach erfolgreicher Teilnahme am Auswahlverfahren aber auch zu Recht stolz auf dich sein.


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Bildquellen

  • Justiz Einstellungstest: Pixabay
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